Jambo Espresso gemahlen 250g, kbA
100% Arabica, kräftige Espresso-Röstung

Kategorie: Kaffee

Herkunftsland: Uganda

Artikelnummer: 2891011

Fairtrade (FLO) EU-Bio-Logo

3,99 €

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Beschreibung

Kaffee Jambo ist ein 100% reiner, gewaschener Arabica Hochlandkaffee, der im Osten Ugandas auf den vulkanischen Böden des Mount Elgon wächst. Er wird ausschließlich in Espressoröstung angeboten.

Charakter: Gehaltvoller Körper mit einem natürlich wilden Geschmack, leise Anklänge von Kakao.  Dezente Säure, die ihn besonders weich macht.

100% gewaschener Arabica-Hochlandkaffee aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)
100% Fair Trade Anteil
Kräftige Espresso-Röstung
Aluminiumfreie Verpackung
Glutenfrei, laktosefrei

Hintergrund
Uganda liegt nördlich des Viktoriasees und hat über 40 Millionen EinwohnerInnen.
Beim Index zur menschlichen Entwicklung liegt das ostafrikanische Land nur auf Platz 164 von 187 Ländern. 38% der Menschen im Land leben von weniger als 1,25 US-Dollar, über 60% von weniger als 2 US-Dollar pro Tag.
Ein Drittel der Bevölkerung leidet an Unterernährung. Kaffee ist in Uganda das wichtigste Exportgut (knapp 20%), und die Kaffeeproduktion der größte Arbeitgeber im Land. 1,7 Millionen, oder 18% der Kaffeekleinbauern und -bäuerinnen weltweit, kommen aus Uganda. Damit ist das Land hinter Äthiopien der zweitgrößte Kaffeeexporteur Afrikas und neungrößte weltweit. Es war das erste Land in der Region, das Anfang der 1990er Jahre ? auf Druck von IWF und Weltbank - seine Wirtschaft nachhaltig liberalisierte. Private InvestorInnen haben seither beinahe alle Bereiche der vormals staatlich kontrollierten Kaffeeindustrie übernommen.
Die meisten InvestorInnen sind lokale Subunternehmen transnationaler Handelshäuser. Nur mehr wenige Kooperativen funktionieren noch. Die Folgewirkungen bekommen vor allem die Bauernfamilien am Anfang der "Kaffeekette" zu spüren. Denn trotz aller Kritik am staatlich kontrollierten System der Kaffeewirtschaft (Korruption, Bürokratie und ein Preisbildungssystem, das vor allem die Stadt auf Kosten der ländlichen Gebiete subventionierte) hatte dieses den Bauern und Bäuerinnen Verarbeitungsmöglichkeiten, Kredite und einen leichteren Zugang zum Markt geboten.
Mit dem Auftreten einer großen Anzahl sich gegenseitig konkurrierender Akteure blieben nicht nur die Interessen der KleinproduzentInnen auf der Strecke, sondern oftmals auch die gute und international angesehene Qualität des ugandischen Kaffees. Wirtschaftliche und soziale Probleme der Kaffeebäuerinnen und -bauern vor Ort, fehlende Grundversorgung, Armut, Arbeitslosigkeit, niedere Kaffeepreise und die negative Rolle der ZwischenhändlerInnen in der Region waren ausschlaggebend für den Zusammenschluss der KaffeeproduzentInnen. Sie sahen darin einen möglichen Ausweg aus ihrer von Marginalisierung und Abhängigkeit geprägten Situation.

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